Lyrics

Lyrcis zu Zeitgeist (2019)

Sirenia

Chorus
Komm schon, lass uns gehen, die andr´e Seite sehen
Hörst Du nicht mein Flehen, hör zu…

Verse
Nichts hält Dich, weil nichts bleibt – keine Erinnerung 
Kein Schmerz in der Ewigkeit – keine Erinnerung
Was bleibt, was sind wir dann? 
Ein Stern am Firmament, mein eis-, eiskalter Mann, mein schwarzer Diamant

Bridge
Komm schon, komm schon… 

Chorus
Komm schon, lass uns gehen, die andr´e Seite sehen
Hörst Du nicht mein Flehen, hör zu…

Verse
Meine Stimme hat Dich verführt, Du hattest keine Wahl
Meine Hand hat Dich geführt, durch das kalte Tal
Was hast, was bist Du denn?
Lass alles los!
Das Licht Deiner Seele brennt
Lass alles los!

Bridge
Komm schon, komm schon… 

C-Part
Hinab in die Tiefe, wo ich nach Dir rufe
Hinab in die Tiefe, in das ewige Schwarz

Chorus
Komm schon, lass uns gehen, die andr´e Seite sehen
Hörst Du nicht mein Flehen, hör zu…

Kontrolle

Verse 
Ich bin die Spinne unter – deiner Haut
ich kletter langsam Deinen – Rücken rauf
Dann dring ich ein, in Deinen Kopf
Du weißt genau was ich will
Du fühlst mich – ich bin immer da
Du gibst langsam meinem Drängen nach
ja, ich war Dir noch nie so nah
Du weißt genau was ich will

Chorus
Du denkst Du hast Kontrolle
pure Illusion, pure Illusion!
Kontrolle – Du tanzt nach meinem Takt
Du denkst Du hast Kontrolle, dann geh ich in die Vollen
Du tanzt nach meinem Takt, Takt, Takt, Takt

Verse 
Ich sag Dir was Du tun –  und lassen sollst
Ich lass Dich fallen und fang Dich auf
Dann dring´ ich ein in Dein Herz
Du weißt genau was ich will
Du sperrst mich ein, ich breche aus
Was Du nicht darfst, nehm ich mir raus
Du brauchst mich, ich brauch Dich auch
Du weißt genau was ich will

Chorus
Du denkst Du hast Kontrolle
pure Illusion, pure Illusion!
Kontrolle – Du tanzt nach meinem Takt
Du denkst Du hast Kontrolle, dann geh ich in die Vollen
Du tanzt nach meinem Takt, Takt, Takt, Takt

C-Teil
Ich bin die Lust, die in Dir schreit!
Bin das Gewissen, das Dich beißt

Chorus
Du denkst Du hast Kontrolle
pure Illusion, pure Illusion!
Kontrolle – Du tanzt nach meinem Takt
Du denkst Du hast Kontrolle, dann geh ich in die Vollen
Du tanzt nach meinem Takt, Takt, Takt, Takt
Du denkst Du hast Kontrolle
pure Illusion, pure Illusion!
Kontrolle – Du tanzt nach meinem Takt
Du denkst Du hast Kontrolle, dann geh ich in die Vollen
Du tanzt nach meinem  ….Takt

Gift

Verse
Meine Worte führen Dich
Ich bin unter Deiner Haut
Erst zerstör´, dann rett´ ich Dich
ja, ich teste Dein Vertrauen

Chorus
Ich bin der Gott – in Deinem Kopf!
Ich bin Dein Gift, lieb nur mich, nur mich allein!
Ich bin der Gott – in Deinem Kopf!
Ich bin Dein Gift, lieb nur mich, nur mich allein!

Verse
Ich kann Deinen Atem stehlen
durch mich fühlst Du dich so frei, so frei
ich kann Dich unendlich quälen
und du bleibst mir immer treu

Chorus
Ich bin der Gott – in Deinem Kopf!
Ich bin Dein Gift, lieb nur mich, nur mich allein!
Ich bin der Gott – in Deinem Kopf!
Ich bin Dein Gift, lieb nur mich, nur mich!

Bridge
Ja, Du wirst mich immer wählen, denn Du bist nicht gern allein
Ich mag Deine Stunden zählen – ja, Du bist nie wirklich frei

Chorus
Ich bin der Gott – in Deinem Kopf!
Ich bin Dein Gift, lieb nur mich, nur mich allein!
Ich bin der Gott – in Deinem Kopf!
Ich bin Dein Gift, lieb nur mich, nur mich allein!

Anderswelt

Verse
Meine Nachtangst hält mich wach
In meinem Kopf der Weltenkrach
ich sehne mich nach tiefem schwarzen Schlaf
Dann wird alles hell wie am Tag

Chorus
Wie eine Erinnerung aus einer and´ren Zeit
Ziehen die Wolken und die Welt an mir vorbei
hier kann ich in mir ruhen – hier steht die Zeit
stundenlang ungestört – hier ich bin frei

Verse
Zurück in den Lärm, zurück in den Kampf
ich verharre eine Sekunde lang
Regentropfen singen in Harmonie
mit dem kalten Wind und ich spüre die Energie 

Chorus
Wie eine Erinnerung aus einer and´ren Zeit
Ziehen die Wolken und die Welt an mir vorbei
hier kann ich in mir ruhen – hier steht die Zeit
stundenlang ungestört – hier ich bin frei…

Bridge
Du nennst mich Träumer, doch ich sehe alles wie ist
und wenn es weh tut gehe ich in meine Anderswelt

Chorus
Wie eine Erinnerung aus einer and´ren Zeit
Ziehen die Wolken und die Welt an mir vorbei
hier kann ich in mir ruhen – hier steht die Zeit
stundenlang ungestört – hier ich bin frei…

Dystopie

Verse
Die Luft ist verpestet, die Sonne sticht und brennt 
der Boden ausgetrocknet und alles Grün verwelkt
Eine fragile Welt, gezeichnet und entstellt
Ein Schatten ihrer selbst, bevor alles zerfällt

Die Zeit läuft ab…

Chorus
Wann ist es Zeit zu gehen?
Wie lang reicht die Kraft und für wen?
Wann ist es Zeit zu gehen?
Für wen bleiben wir?

Verse
Tod liegt in der Luft, Gift in den Seen
Am Rande der Kluft, kurz vorm Abgrund stehen

Die Zeit läuft ab…

Chorus
Wann ist es Zeit zu gehen?
Wie lang reicht die Kraft und für wen?
Wann ist es Zeit zu gehen?
Für wen bleiben wir?

C-Teil
In unserer Dystopie
fühlt sich an, als wird es nie regnen 
auf vertrockneten Boden fällt verlorener Segen
Unsere Dystopie
In unserer Dystopie
fühlt sich an, als wenn wir nie begreifen,
dass unendliche Weiten nur unendlich erscheinen,
wenn wir sie nie beschreiten

Chorus
Wann ist es Zeit zu gehen?
Wie lang reicht die Kraft und für wen?
Wann ist es Zeit zu gehen?

Für wen bleiben wir?

Ebbe & Flut

Verse
Weil sich der Sturm erst legt, wenn einer von uns geht
und die Welt sich dreht, ganz egal was geschieht
und wie der Wind auch weht, für uns ist es zu spät
wenn die nächste Flut ansteht, werd´ ich mit ihr gehen

Pre-Chorus
Wir sind wie Ebbe und Flut,
aus Fleisch und aus Blut
Ich gebe Du nimmst
in meinen tiefen Wassern schwimmt

Chorus
Dein Spiegelbild, die Seele die mir fehlt
Ich erkenn, ich erkenn Dich – in mir brennt Dein Gesicht
Dein Spiegelbild, die Seele die mir fehlt?
Ich versink, ich versink in Dir
Deine Stimme gehört zu mir

Verse
Oh, die Sonne geht und der Mond entsteht
und er reflektiert einen Teil von ihr
Jeder Stern brennt hoch am Firmament
wenn er sich löst und von Altem trennt

Pre-Chorus
Wir sind wie Ebbe und Flut,
aus Fleisch und aus Blut
Ich gebe Du nimmst
in meinen tiefen Wassern schwimmt

Chorus (2x)
Dein Spiegelbild, die Seele die mir fehlt
Ich erkenn, ich erkenn Dich – in mir brennt Dein Gesicht
Dein Spiegelbild, die Seele die mir fehlt?
Ich versink, ich versink in Dir
Deine Stimme gehört zu mir

Zeitgeist

Verse
Ich atme ein und jeder Herzschlag dringt
durch Mark und Bein – Ich atme aus
Die Zeit rennt weg
ja, die Sekunden rinnen, durch meine Hand – Ich atme aus

Chorus
Alles was bleibt von uns ist Staub in der Zeit
uns´re Stimmen ein Echo in der Ewigkeit
Unsere Spuren sind wie Sand im Wind verweht
Wir fallen und nichts besteht

Verse
Ich schließ mich ein, spür meine Einsamkeit
auf meiner Haut – ich schließ dich aus
Ich bin allein
ich höre auf zu rennen und leg mich hin – Ich atme aus

Chorus (2x)
Alles was bleibt von uns ist Staub in der Zeit
uns´re Stimmen ein Echo in der Ewigkeit
Unsere Spuren sind wie Sand im Wind verweht
Wir fallen und nichts besteht

Freier Fall

Verse
Das Glas um mich zerbricht, doch ich spüre nichts, ich spüre nichts
Kalter Boden spiegelt mein Gesicht, doch ich spüre nichts, ich spüre nichts

Bridge
Freier Fall… bis zum Aufprall!

Chorus
Schmerz rast durch die Venen
Ich umhülle mich mit Schwarz
Ich greife nach dem Leben, dreh das Stundenglas
Zwischen Schatten und der Wirklichkeit verschwimmen alle Grenzen
gibt es denn Unendlichkeit hinter all den Wänden?

Verse
Jedes Herz um mich zerbricht, doch ich spüre nichts, ich spüre nichts
Tränen tropfen auf mein Gesicht, doch ich spüre nichts, ich spüre nichts
Der Himmel erstrahlt im Licht, doch ich spüre nichts, ich spüre nichts
Mein Körper verliert sein Gewicht, doch ich spüre nichts, ich spüre nichts

Bridge
Freier Fall… bis zum Aufprall!

Chorus
Schmerz rast durch die Venen
Ich umhülle mich mit Schwarz
Ich greife nach dem Leben, dreh das Stundenglas
Zwischen Schatten und der Wirklichkeit verschwimmen alle Grenzen
gibt es denn Unendlichkeit hinter all den Wänden?

C-Teil
Freier Fall, ohne Angst – hier bin ich unverletzlich
Freier Fall, die Zeit läuft ab und die Welt zerfetzt mich

Chorus
Schmerz rast durch die Venen
Ich umhülle mich mit Schwarz
Ich greife nach dem Leben, dreh das Stundenglas
Zwischen Schatten und der Wirklichkeit verschwimmen alle Grenzen
gibt es denn Unendlichkeit hinter all den Wänden?

Lyrics zu Schwarz wie Ebenholz (2016)

Schwarz wie Ebenholz

Verse
Es war einmal vor langer Zeit
Im Spiegel war nur Hässlichkeit
Und die Krone die war falsch und schwer
Denn in ihr war es kalt und leer
Eine Seele schwarz wie Ebenholz
Dann kam er mit seinem Herz aus Gold
Und sie singt…
Und sie singt…

Ref
Ja, ich kann, ja ich kann fliegen
In Deinen Armen, die mich tragen
Ja, ich kann die Angst besiegen
In Deinen Armen, bis zum Himmel wagen

Verse
Es ist gar nicht so lange her
Da waren ihr die Fesseln oh so schwer
Wie versteinert, ganz bewegungslos
Sehnte sie sich nur nach ihrem Tod
Doch er nahm ihr all die Traurigkeit
Sie war leicht, er hatte sie befreit
Und sie singt…
Und sie singt…

Ref
Ja, ich kann, ja ich kann fliegen
In Deinen Armen, die mich tragen
Ja, ich kann die Angst besiegen
In Deinen Armen, bis zum Himmel wagen

C-Part
Ja, ich kann (3x)
ja, ich kann fliegen
in Deinen Armen

Ref
ja, ich kann, ja ich kann fliegen
in Deinen Armen, die mich tragen
ja, ich kann die Angst besiegen
in Deinen Armen, bis zum Himmel wagen

Cinderella

Verse
Die Uhr schlägt Null
Ich bin aufgewacht
Ich bin nicht frei
Nur in meinem Schlaf

Die Uhr schlägt Null
der Traum verblasst
Ich bin nicht frei
sobald ich erwach´

Chorus (2x)
Komm – tanz´ mit mir 
Nur diese eine Nacht
tanz´ mit mir 

Verse
Die Uhr schlägt Null
und der Tag erwacht
Ich bin nicht frei
Bis zum letzten Tag

Die Uhr schlägt Null
Der Traum hallt nach
ich zähl´ bis drei
Du bist nicht mehr da

Chorus (2x)
Komm – tanz´ mit mir 
Nur diese eine Nacht
tanz´ mit mir 

C-Part (2x)
Du hast mich heimgesucht
wie ein böser Fluch

Chorus (2x)
Komm – tanz´ mit mir 
Nur diese eine Nacht
tanz´ mit mir

Böser Wolf

Verse
Mach schon auf, komm´ lass mich rein 
Ich bin groß und Du bist klein 
Du gehörst nur mir allein
nichts wird mehr wie vorher sein
Ich bin hier doch wo bist Du? 
Ich will Dir nichts Böses tun 
sei schön brav und wehr´ Dich nicht 
denn sonst fress ich Dich 

Ref
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf 
frisst die Unschuld, die Schönheit, den Stolz
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf
seine Art ist vor Habgierde toll

Verse
Komm zu mir, ja komm nur her
Ich will Dich doch oh so sehr
sei nicht schüchtern, trau Dich raus
komm wir spielen Katz und Maus
Ich bin hier doch wo bist Du? 
Ich will Dir nichts Böses tun 
sei schön brav und wehr´ Dich nicht 
denn sonst fress ich Dich 

Ref
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf 
frisst die Unschuld, die Schönheit, den Stolz
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf
seine Art ist vor Habgierde toll

Winter

Verse
Leg deine Hand auf mein Gesicht
Schneeflocken fallen, fallen wie Federn
Der Atem stockt das Herz schlägt nicht
Schneeflocken fallen, fallen wie Federn

Pre-Chorus
Seit Du nicht mehr bei mir bist
Wärt der Winter ewig (ewig, ewig)
Als ob die Sonne verloren ist
Fällt der Schnee ewig (ewig, ewig)

Chorus
Ich will auf Dich warten – bis zum letzten Atemzug
Ich will bei Dir sein in der Kälte ewig

Verse
Leg Deine Hand auf meinen Mund
Schneeflocken fallen, fallen wie Federn
Das Wort versiegt, die Welt verstummt
Schneeflocken fallen, fallen wie Federn

C-Part 
fallen
fallen
fallen wir Federn

Pre-Chorus
Seit Du nicht mehr bei mir bist
Wärt der Winter ewig (ewig, ewig)
Als ob die Sonne verloren ist
Fällt der Schnee ewig (ewig, ewig)

Chorus
Ich will auf Dich warten – bis zum letzten Atemzug
Ich will bei Dir sein in der Kälte ewig
Ich will auf Dich warten – bis zum letzten Atemzug
Ich will bei Dir sein in der Kälte ewig
Ewig (ewig, ewig) (8x)

Wunderland

Verse
Das Ende des Pfades, nur noch ein Stück
Der Weg war so dunkel, doch das Licht ist zurück
Die Leere seit Tagen weicht aus mir raus
Ein Meer aus Fragen treibt mich von zu Haus

Ref
Ich steh´ hier allein, aber ich steh´!
Und so soll es sein, ich werd weiter gehen
Ich steh hier allein,
es tut nicht weh,
denn so soll es sein!
Ich bin auf dem Weg…

Verse
Was machst du hier draußen so alleine? 
So allein und weit fort von zu Haus?

Gelächter hallt nach, erzählt vom Glück
Erscheint mir so nah in diesem Augenblick
Das Wunderland verblasst im Dreck
Ich bin verbannt und Du bist weg

Ref
Ich steh´ hier allein, aber ich steh´!
Und so soll es sein,ich werd weiter gehen
Ich steh hier allein,
es tut nicht weh,
denn so soll es sein!
Ich bin auf dem Weg…